Rund 140 Gäste kamen Ende Mai zum zweiten Europa-Empfang der Kölner Ringpartnerschaft im Köln-Sky im Köln-Triangle, dem rechtsrheinischen Hochhaus an der Hohenzollernbrücke zusammen. Eingeladen hatten die Fördervereine und Freundeskreise der Partnerstädte Rotterdam, Lüttich, Esch-sur-Alzette, Lille und Turin gemeinsam mit der Stadt Köln.
Im Mittelpunkt des Abends stand eine Rede von Jean Asselborn, dem ehemaligen luxemburgischen Außenminister und Vize-Premierminister. Unter dem Thema „Europas Zukunft“ warb er eindringlich für ein geeintes und handlungsfähiges Europa. Angesichts einer sich verändernden Weltordnung müsse Europa seine gemeinsamen Werte selbstbewusst vertreten und seine Zusammenarbeit weiter vertiefen. Jean Asselborn: „Die alte Weltordnung – ‚der Westen‘– existiert so nicht mehr. Wir müssen eine neue Weltordnung aufbauen, auf den Werten Europas. Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Europa“.
Der Empfang bot zugleich Gelegenheit zum persönlichen Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Städtepartnerschaftsvereine, aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unter den Gästen waren auch Werner Hoyer, ehemaliger Präsident der Europäischen Investitionsbank, sowie Vertreterinnen und Vertreter der sechs Städte der Ringpartnerschaft.
Die Ringpartnerschaft verbindet Köln seit 1958 mit Turin, Lille, Esch-sur-Alzette, Lüttich und Rotterdam. Der Europa-Empfang knüpft an diese lange Tradition an und setzte ein sichtbares Zeichen für Freundschaft, Begegnung und europäischen Zusammenhalt.
Im Bild: Werner Hoyer (ehemaliger Präsident der europäischen Investitionsbank), Uta Karst (Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Lüttich), Charlotte van den Brand (Beisitzerin Cologne Alliance), Maria Helmis-Arend (3. Bürgermeisterin von Köln), Gerd Kaspar (Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Esch sur Alzette), Jean Asselborn und Daniela Teske (Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Turin)